Kleintierhotel
Kleine Fläche, viele Gäste
Dank seiner Strukturvielfalt wird ein Kleintierhotel zum Mehrfamilienhaus für Käfer, Wildbienen, Blindschleichen, Igel oder Fledermäuse. Es eignet sich dank seiner Kompaktheit auch für kleine Gärten.

Sonnig bis halbschattig, ruhig, witterungsgeschützt, in der Nähe weiterer naturnaher Strukturen wie Blumenwiesen oder Hecken. Der Untergrund sollte zudem weich genug sein, damit ein frostsicherer Unterbau aus Steinen mit einer Tiefe von 80 cm erstellt werden kann.
Holz, Hartholzblöcke mit Bohrlöchern, Hohlziegel, Äste, Schilf- oder Bambusröhrchen, Rinde, Holzwolle, Stroh, Lehmziegel, Steine sowie ein wetterfestes Dach. Nur natürliche, unbehandelte Materialien verwenden.
Für den Frostschutz zunächst einen 80 cm tiefen Unterbau aus Steinen ausheben und einbauen. Darauf ein stabiles Gestell mit mehreren horizontalen Fächern errichten, sodass verschiedene Ebenen entstehen. Jedes Fach mit einem anderen natürlichen Material füllen, damit unterschiedliche Tiergruppen passende Strukturen vorfinden. Mit einem Dach vor Regen schützen und dieses wenn möglich begrünen.
Materialien möglichst nicht austauschen oder reinigen. Beschädigte Teile ersetzen und das Dach dicht halten, da vernässte Hotels durch Fäulnis an Attraktivität verlieren.
Ab 5 m² Grösse und über 2,5 m Höhe die Baubewilligungspflicht mit der Bauverwaltung klären.