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Massnahme 06Strukturen

Kompost

Aus Küchen- und Gartenabfällen entsteht wertvoller Humus, der den Boden verbessert, Wasser speichert und Pflanzen mit Nährstoffen versorgt. Gleichzeitig bietet der Komposthaufen Bodenlebewesen, Insekten, Amphibien, Blindschleichen, Hausspitzmäusen und Igeln Nahrung und Unterschlupf.

Kompost – Bleistiftzeichnung
Illustration, KI-generiert
ExpositionWindgeschützt und halbschattig
Standort

Windgeschützt und halbschattig, mit direktem Bodenkontakt und nicht zu feucht. Gut zugänglich, nahe am Ort, wo die Abfälle anfallen.

Material

Kompostsilo aus Holz, Metall oder Recyclingkunststoff, selbst gebaut oder gekauft. Garten- und Küchenabfälle, eine Abdeckung gegen Regen sowie strukturreiches Material wie Häckselgut, Laub oder kleine Äste. Bei Bedarf ein Gitter gegen Wühlmäuse.

Bauanleitung

Behälter auf gewachsenen Boden stellen. Feuchte und trockene Materialien abwechselnd schichten, Küchenabfälle mit strukturreichem Material mischen, den Kompost locker und belüftet halten. Nach etwa einem Jahr ist der Kompost reif. Zwei Behälter erleichtern das Umschichten.

Pflege

Material regelmässig ergänzen und abwechslungsreich schichten, bei Bedarf umsetzen. Weder austrocknen noch vernässen lassen.

Geeignetes Material

Ja

  • Obst- und Gemüsereste
  • Kaffeesatz und Teebeutel
  • Laub
  • Rasenschnitt in dünnen Schichten
  • Stauden- und Heckenschnitt
  • Häckselgut
  • verwelkte Blumen
  • Eierschalen

Nein

  • Fleisch
  • Fisch und Knochen
  • gekochte Speisereste
  • Katzenstreu
  • kranke Pflanzen
  • Samen oder Wurzelstücke invasiver Neophyten
  • Asche aus behandeltem Holz