Statt eines kahlen Zauns entsteht eine lebendige grüne Oase, die das Mikroklima verbessert, Blüten und Früchte hervorbringt und Tieren Nahrung, Schutz und Wandermöglichkeiten bietet. Wichtig ist, dass ein Zaun Schlupflöcher für Igel und andere Kleintiere freilässt.
Illustration, KI-generiert
ExpositionFür jeden Standort geeignet
Standort
Für jeden Standort findet sich eine passende Bepflanzung.
Ausführungsmöglichkeiten
Zaun
Herkömmliche Zäune lassen sich einfach begrünen, indem Kletterpflanzen eingeflochten werden. Neu erstellte Zäune sollten mindestens 10 cm ab Boden stehen, damit kleine Säugetiere Zugang zum Garten haben, alternativ mit igeltauglichen Tunneln. Geeignete Wildpflanzen: Hundsrose, Wiesenplatterbse, Waldgeissblatt, Alpen-Waldrebe, Echte Zaunwinde, Feldrose, Hopfen.
Formschnitthecke
Als Sichtschutz geeignet, wobei abwechslungsreiche Gehölzarten den ökologischen Wert erhöhen; ein beidseitiger Krautsaum steigert ihn zusätzlich. Schnittverträgliche, einheimische Arten sind etwa Hagebuche, Wolliger Schneeball, Pfaffenhütchen, Kornelkirsche, Liguster oder Eibe, wobei sich eine Fachberatung empfiehlt.
Benjeshecke
Robuste Holzpfähle, etwa aus Robinie, im Abstand von 50 bis 100 cm zweireihig einschlagen, bei mindestens 25 cm Heckenbreite. Gröberes Schnittgut als Basis und feineres oben einbauen, laufend ergänzen, da sich die Hecke mit der Zeit setzt. Ideal, um jährlich anfallendes Schnittgut wiederzuverwenden, ergänzt durch heimische Sträucher oder Kletterpflanzen.
Flechtzaun aus Weiden oder Hasel
Robuste Holzpfosten im Abstand von 50 bis 80 cm setzen. Frische, biegsame Ruten waagrecht abwechselnd vor und hinter den Pfosten einflechten und dicht zusammendrücken. Bei Weidenruten können einzelne Triebe anwachsen und mit der Zeit einen lebenden Zaun bilden.
Hinweis
Grenzabstände und erlaubte Zaunhöhe müssen beachtet werden.