Trockenmauern
Die Mauer, die mehr kann
Eine Trockenmauer verbindet bauliche, kulinarische und ökologische Funktionen. Sie gliedert den Garten, überwindet Höhenunterschiede, liefert Küchenkräuter und bietet dank offener Fugen Verstecke, Nist- und Überwinterungsplätze.

Südexponiert, sonnig, warm und möglichst trocken. Geeignet für Böschungen, Gartenränder oder Abgrenzungen.
Unregelmässig geformte Natursteine aus der Region, etwa Kalk- oder Sandstein, auch recycelte Abbruchsteine. Höhere Mauern benötigen eine zusätzliche Hinterfüllung mit Kies-Schotter. Auf Mörtel und Beton wird verzichtet.
Untergrund etwa 15 cm tief ausheben und ein Fundament aus grobem Schotter oder Kies anlegen, mit einer Breite von rund einem Drittel der Mauerhöhe. Grössere Steine als Basis setzen und die Mauer trocken aufbauen, leicht nach hinten geneigt für die Statik, mit bewusst offenen Hohlräumen. Hinter der Mauer eine Drainageschicht aus Kies einbauen. Der obere Rand kann mit sandigem, magerem Boden zu einem Trockenbeet werden.
Gering. Aufkommende Gehölze oder unerwünschten Bewuchs entfernen, beschädigte Bereiche vorsichtig ausbessern.