Wildstaudenbeet
Farbe im Sommer, Raureif im Winter
Der Gestaltung sind keine Grenzen gesetzt: Farben, Höhen und Formen lassen sich nach eigenem Geschmack kombinieren. Hier darf man sich künstlerisch austoben, solange die verwendeten Arten einheimisch und standortgerecht sind. Sie sind optimal an die heimische Tierwelt angepasst und bieten deutlich mehr Nahrung und Lebensraum als Zuchtformen oder exotische Zierpflanzen. Die Pflanzen bieten über viele Monate Blüten, Samen und Strukturen.

Ob sonnig, halbschattig oder schattig - für jeden Standort finden sich die passenden Pflanzen.
Einheimische, standortgerechte Wildstauden so wählen, dass möglichst vom Frühling bis in den Herbst Blüten für die Insekten vorhanden sind. Die Pflanzen, wenn möglich, aus einer regionalen Wildstaudengärtnerei beziehen. Bei Bedarf Sand oder Kies zur Ausmagerung des Bodens.
An der gewünschten Stelle die gewünschte Form für das Beet abstecken. Zwischen März und Mai pflanzen. Bestehende Vegetation entfernen und den Boden auflockern. Wildstauden entsprechend ihren Standortansprüchen auslegen. Bei Wildstaudenflächen an einem Zaun oder einer Wand sollten die höchsten Stauden ganz nach hinten, ansonsten in die Mitte. Am vorderen Rand die flachwachsenden Stauden. Anschliessend, wenn das Bild passt, pflanzen und gut angiessen.
Während der Anwachsphase regelmässig giessen, danach nur unerwünschte Pflanzen entfernen und im zeitigen Frühjahr zurückschneiden. Verblühte Stängel über den Winter stehen lassen, da sie vielen Tieren als Nahrung, Nist- oder Überwinterungsplatz dienen.